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Pflanzen­heilkunde

Praxis für erdenbasiertes Heilen - Heidelberg // Melle

Heilung durch Gleichgewicht

Der Begriff Pflanzenheilkunde ist etwas irreführend, denn wenn Du zu mir in die Praxis kommst, stehen nicht die Pflanzen, sondern Du als Mensch, im Vordergrund.

Wie geht es Dir? Was hat Dich bewegt zu mir zu kommen? Wofür suchst Du Unterstützung?

Wahrscheinlich hast Du ein konkretes körperliches und/ oder seelisches Thema, das Dich belastet. Vielleicht hast Du auch schon viele Therapien versucht, ohne Erfolg.

Gemeinsam erkunden wir, woraus dieses Thema möglicherweise entstanden ist. Alle Aspekte deines Lebens und Alltags sind wichtig:

  • Ernährung und Verdauung
  • Stressoren
  • Lebensrhythmen
  • persönliche Präferenzen
  • einschneidende Erlebnisse
  • deine Familie und Ahnenlinie

Aus dem detaillierten Gespräch und den notwendigen Untersuchungen (Puls-, Zungen-, Antlitzdiagnose), sowie der Hinzunahme von Laborergebnissen, entsteht ein genaues Bild deines inneren Zustands und vor allem, des Zustands des betroffenen Gewebes.

Zeichnung einer Alantblüte
Zeichnung von Eibisch mit Blüten und Blättern

Erst wenn wir genügend Informationen gesammelt haben, wenden wir unseren Blick den Pflanzen zu. Beim Rezeptieren stütze ich mich sowohl auf neusten Erkenntnisse der Forschung wie auch auf alt überliefertes Wissen.

Ich möchte die Korrespondenzen zwischen den Pflanzen und den betroffenen Geweben und Organsystemen erkennen. Es geht darum, eine ergänzende und ausgleichende Beziehung herzustellen – zwischen dem Wesen der Pflanze und dem Zustand deines Körpers, Geistes und deiner Seele.

Hier ein einfaches Beispiel: Jemand hat einen heißen, trockenen, krampfhaften Husten. Passend sind dann Pflanzen, die kühlend, befeuchtend, entspannend auf das Gewebe wirken und eine Affinität zur Lunge haben, wie z.B. Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Eibisch (Althea officinalis) und Königskerze (Verbascum thapsis).

Du bist weitaus mehr, als deine Symptome.

Deshalb kombinieren wir mehrere Pflanzen miteinander. Sie wirken synergistisch, d.h. sie unterstützen und potenzieren sich, wenn sie kombiniert werden. So können wir auch das Wirkspektrum erweitern, um all deine Aspekte mit abzubilden.

Die für Dich passende Kombination ist die, die Dich in deinem Ist-Zustand spiegelt. Es gibt keine Standardtherapien. Jeder Mensch ist einzigartig, und so ist auch jeder Tee oder jede Tinktur auf den individuellen Menschen abgestimmt.

Ein gut abgestimmter Tee oder eine Tinktur ist wie eine Symphonie, bei der jede Pflanze ihre spezifische Rolle spielt.

Zeichnung eines Holunderzweigs mit Blüten, Blätter und Beeren

Für wen ist Pflanzenheilkunde?

Pflanzenheilkunde ist für Menschen jeden Alters geeignet. Sie kann bei einer Vielzahl an Beschwerden unterstützen, darunter:

  • Stress und Erschöpfung
  • chronische Schmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Autoimmunerkrankungen
  • wiederkehrende Infekte
  • Herzkreislauferkrankungen
  • Hormonelle Störungen
  • Schlafstörungen
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Emotionale Belastungen
  • Trauma und dessen Folgen

Auch wenn Du dich und deinen Körper vorbeugend unterstützen möchtest, mehr Verbindung zu Dir selbst, zur Erde und der Pflanzenwelt wünschst, kann die Einnahme eines Tees oder einer Tinktur sehr wertvoll sein.

Ein tägliches Ritual der Heilung

Pflanzenheilkunde ist eine Tradition, älter als die Menschheit. Sie wird in jeder Kultur der Welt gelebt und praktiziert.

Sie verbindet uns.

Wenn wir uns Morgens, Mittags und Abends einen Tee zubereiten, oder räuchern, nehmen wir an einem Ritual teil, welches höchst wahrscheinlich mehrere Millionen Jahre alt ist.

Wir nehmen uns Zeit und Raum unsere eigene Medizin herzustellen.

Wir nehmen uns Zeit und Raum für unsere Heilung, denn

Heilung braucht Zeit. Heilung braucht Raum.

Die Weisheit der Pflanzen

Pflanzen sind weit mehr als ihre Inhaltsstoffe. Sie sind lebendige, bewusste Wesen, die ihre Umgebung wahrnehmen und mit ihr in Resonanz stehen. Sie streben stets nach Harmonie und Gleichgewicht.

Diese Eigenschaft zeigt sich nicht nur in ihrer eigenen Struktur und ihrem Wachstum, sondern auch in ihrer Wirkung auf andere Lebewesen. Sie erschaffen ein Netzwerk der Heilung, indem sie mit anderen Pflanzen und Lebewesen ihres Ökosystems interagieren.

Diese Harmonisierungsfähigkeit ist es, die wir in der Pflanzenheilkunde nutzen. So, wie eine Pflanze ihren Platz im Ökosystem einnimmt und dort ausgleichend wirkt, kann sie auch im Ökosystem des menschlichen Körpers Ungleichgewichte ausbalancieren.

Diese Fähigkeit haben Pflanzen sich über Millionen von Jahren angeeignet. Sie verfügen über eine tiefe Weisheit, auf die wir zugreifen können. Wenn wir Pflanzen in der Heilung einsetzen, nutzen wir nicht nur ihre biochemischen Eigenschaften, sondern auch ihren Jahrmillionen alten Erfahrungsschatz.

Zeichung eines Zweigs einer Schwarzerle mit Blättern und Zapfen
Triskele

Medizin der Verbindung

Wenn wir Pflanzen als Heilmittel zu uns nehmen, öffnen wir uns für eine neue Beziehungs- und Erfahrungsebene. Pflanzen erinnern uns daran, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind. Pflanzenheilkunde verbindet uns mit unseren Wurzeln – im wahrsten Sinne des Wortes.

Sie erinnert uns daran, dass wir Kinder der lebendigen Erde sind und dass in ihrer Weisheit ein unerschöpflicher Schatz liegt. Indem wir uns auf diese alte, und gleichzeitig moderne Heiltradition einlassen, finden wir nicht nur Linderung für unsere Beschwerden, sondern auch einen Weg zurück zu uns selbst.

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