Erdenbasiertes Heilen ist die Einladung, unsere Heilung in eigene Hände zu nehmen. Dabei erkennen wir, dass wir uns in den Schoß der Erde legen, aus der unser Körper geschaffen ist und aus der alles Lebendige erwächst.
Es ist die Einladung, uns an unseren Ursprung zu erinnern.
Es erinnert uns an unsere Verwobenheit, dass unser Wohlergehen, mit allem um uns herum verbunden ist.
Es erinnert uns daran, dass wir rhythmische Wesen sind, die von den Kräften der Sonne, des Mondes und der Sterne, wie die Pflanzen, geführt werden.
Es erinnert uns daran, dass wir in erster Linie, nicht denkende, sondern fühlende Wesen sind, die die Welt mit unseren Sinnen erspüren.
Erdenbasiertes Heilen ist die Einladung zu vertrauen, dass tief in uns, in unseren Körpern, das Wissen um das Heilsame steckt.
Als Therapeut, ist es mir ein zentrales Anliegen, dass ich auch als Verantwortung spüre, meine Verbindung zur Erde, und allem, was dazu gehört, zu kultivieren. Das bedeutet konkret, dass ich mir in meinem Alltag ganz selbstverständlich immer wieder Raum und Zeit nehme, die Verbindung in mir zu nähren.
Ich verbinde mich regelmäßig mit den Pflanzen, mit denen ich zusammenarbeite, in dem ich sie regelmäßig im Wald, am Wegesrand oder auf der Wiese besuche, mit ihnen spreche, ihnen lausche und sie besinge.
Es bedeutet auch, dass ich mich regelmäßig mit dem Atem des Lebens, der den Kern der Craniosacralen Thereapie bildet, verbinde. Er ist die Quelle der Lebens- und Heilkraft meines Körpers.
Wenn Du zu mir in die Praxis kommst, halte ich den Raum dieser Verbindung in mir und damit auch für dich. So kann es für dich leichter sein, selbst die Verbindung in dir zu spüren.
Das ist essentiell wichtig, denn der Prozess findet in deinem Körper statt. Die Verbindung wird durch deinen direkten Kontakt zur inneren Heilkraft über die Craniosacrale Therapie und durch den Dialog deines Körpers mit deinen Pflanzenbegleitern ermöglicht und vertieft.